Hautnah am Nutzer: UID auf dem World Usability Day 2008
"Einfach geht’s (n)immer!" – Unter diesem Motto fand am 13. November 2008 der vierte weltweite World Usability Day statt. Die User Interface Design GmbH (UID) war als Sponsor und Organisator dabei und begeisterte so Besucher in Stuttgart, München und Düsseldorf. Zahlreiche Besucher sorgten deutschlandweit für erfolgreiche Veranstaltungen.
Wer am World Usability Day (WUD) 2008 den "Treffpunkt Rotebühlplatz" in Stuttgart betrat, den erwarteten mehr als 20 Aussteller, die alle nur eines im Sinn hatten: für das Thema Usability und benutzerzentrierte Gestaltung zu begeistern. Eine Ausstellung zum Ausprobieren, Workshops und spannende Vorträge luden die rund 1.000 Besucher des größten WUDs in Deutschland zur tatkräftigen Beschäftigung mit Usability ein.
Blutzuckermessgeräte mit Kunstblut testen
Mit der Studie "Medizingeräte auf dem Prüfstand" rückte der UID-Stand in Stuttgart benutzungsfreundliche Blutzuckermessgeräte in den Vordergrund. Beim Blutzuckermessen testeten die Stuttgarter Besucher dann hautnah die Bedienbarkeit der Messgeräte - selbstverständlich floss dabei nur Kunstblut. Maike Reichel, Usability Engineer bei UID, präsentierte den Besuchern die Ergebnisse der Studie.
Der Usability Engineer - Gestalter für Groß und Klein
Franz Koller, Geschäftsführer von UID beantwortete die Frage von Studierenden und Berufsanfängern: "Was macht ein Usability Engineer?". Er gab in seinem Vortrag wertvolle Eindrücke aus dem Berufsleben weiter. So auch über benutzerzentrierte Gestaltung, die den Nutzer in den Mittelpunkt stellt – von Senioren bis zu kleinen Kindern.
Letztere liegen Julia Maly, Usability Engineer bei UID, besonders am Herzen. In ihrer Präsentation "Das ist doch kinderleicht!" berichtete Sie über die bedienfreundliche Gestaltung von Produkten für Kinder.
"Transport und Verkehr": Innovative Konzepte begeistern die Besucher
Rund 70 Besucher aus ganz Bayern informierten sich auf dem Münchner WUD über Benutzungsfreundlichkeit, etwa im Bezug auf haptischen Benutzungsschnittstellen für blinde Fußgänger oder der Verkehrsüberwachung aus der Luft. Dr. Peter Kleins Vortrag über die Gestaltung von Leitstellensoftware stieß auf großes Interesse. Der Usability Engineer zeigte ein ideenreiches Konzept zur Visualisierung von Daten.
Mit mehr als 100 Besuchern übertraf auch das WUD an der Fachhochschule Düsseldorf die Erwartungen. Maren Mäuselein, Usability Engineer bei UID, informierte über dieses Projekt mit dem Kunden Continental.
Usability als universelles Qualitätsmerkmal
Ob Produkte für Kinder, eine Leitstellensoftware oder Blutzuckermessgeräte – auf dem World Usability Day zeigte UID anhand unterschiedlicher Einsatzgebiete, dass sich eine benutzerfreundliche Gestaltung lohnt. "Usability ist zum entscheidenden Qualitätsmerkmal für Produkte geworden," so Franz Koller, "deshalb ist es wichtig, Nutzer für dieses Thema zu sensibilisieren. Dies ist uns auch in diesem Jahr sehr gut gelungen - der Erfolg des World Usability Day spricht für sich."
Der Tag wurde vom internationalen Berufsverband der Usability-Fachleute, der "Usability Professionals Association" (UPA), ins Leben gerufen. Ziel der Veranstaltung ist, das öffentliche Bewusstsein für benutzungsfreundliche Anwendungen und Produkte zu fördern. Der World Usability Day fand in Deutschland neben Stuttgart, Düsseldorf und München in Aachen, Berlin, Bonn, Chemnitz, Darmstadt, Dresden, Hamburg, Hannover, Kassel, Magdeburg, Weimar und Wiesbaden statt.
Weitere Informationen
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Am UID-Stand floss nur Kunstblut
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Wertvolle Eindrücke aus dem Berufsleben vermittelte Franz Koller
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Mäuse sind zu groß für Kinderhände: Julia Maly erläutert Usability für Kids
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Maren Mäuselein berichtete über eine innovative Leitstellensoftware
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