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Benutzerzentriertes Interface Design für Medizinprodukte

Ein gebrauchstaugliches Medizinprodukt entsteht durch benutzerzentriertes Design.

Ein interaktives Medizinprodukt ist nie von sich aus ergonomisch oder gebrauchstauglich. Seine Bedienqualität zeigt sich immer in Bezug auf die spezifischen Benutzer mit ihren individuellen Bedürfnissen, Aufgaben und Zielen sowie ihrer physikalischen, sozialen und organisatorischen Nutzungsumgebung. Usability Engineers bezeichnen dies als Nutzungskontext.

Systematisch zum Erfolg

Um systematisch benutzungsfreundliche Medizinprodukte zu entwickeln, setzt Medical Safety Design den benutzerzentrierten Gestaltungsprozess (User Centered Design Process) um. Wie von der DIN EN ISO 9241-210 (früher DIN EN ISO 13407) gefordert, werden vier Phasen durchgeführt:

User-Centered Design im Medical Safety Design


Zunächst analysiert Medical Safety Design den Nutzungskontext. Im Anschluss entstehen aus den erhobenen Anforderungen individuelle Lösungen: Interaktions- und Designkonzepte werden entwickelt. Die nächste Phase macht diese Gestaltung erfahrbar, indem die Konzepte als Prototypen umgesetzt werden. Anschließend evaluiert Medical Safety Design, ob die Konzepte und deren Umsetzung den zuvor denierten Anforderungen der Nutzer entsprechen. Dies geschieht beispielsweise, indem Health Care Professionals und/oder Patienten mittels eines Usability Tests bei der Nutzung des Produkts beobachtet werden.