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Usability-Validierung - der kritische Test

In dieser Phase steht die Bewertung der neuen Benutzungsoberfläche im Hinblick auf ihre Gebrauchstauglichkeit und Sicherheit im Zentrum der Arbeiten. Die jeweiligen Gestaltungsvarianten werden einzeln oder im Vergleich mit zukünftigen Anwendern, etwa mit klinischem Personal, mit Patienten oder mit pflegenden Personen, untersucht und bewertet.

Usability validieren ...

Die Gebrauchstauglichkeit des Prototypen kann durch vielfältige Methoden und Methodenkombinationen überprüft werden. Unser Spektrum beinhaltet unter anderem Usability Tests, also die Beobachtung von Nutzern bei der Anwendung im Labor oder im realen Anwendungsumfeld und expertenbasierte Reviews wie etwa eine heuristische Evaluation. Mit Hilfe von Videoanalysen, leitfadengestützten Interviews, Erhebungen zur wahrgenommen Attraktivität des Produktes, werden „objektiv“ vorhandene Nutzungshindernisse, bevorzugte Arbeitsweisen der Benutzer, aber auch subjektive Einschätzungen und Wahrnehmungen erhoben. Quantitative Daten wie die Lösungszeit einer Aufgabe ergänzen die in den Studien gewonnenen Ergebnisse.

... Usability Engineering File prüfen ...

Der erste Schritt zur erfolgreichen Validierung ist das Prüfen des Usability Engineering File. Basierend auf der Dokumentation werden die Inhalte der Validierung genau bestimmt. Dabei können die Dokumente, die für die Validierung relevant sind, parallel noch vervollständigt werden.

... Identifizierte Anwendungsrisiken bewerten

Die in der Usability-Validierung identifizierten Anwendungsrisiken werden mit der zuvor erstellten Risikoanalyse gespiegelt. Sollten Risiken erkannt werden, die sich aus den neu konzipierten Interaktions- und Designkonzepten ergeben, erfolgt eine nochmalige Iteration im Gestaltungsprozess. Rapid Prototyping unter Beachtung sicherheitsrelevanter Anforderungen wird bei Medical Safety Design bewusst realisiert.

Nach der Validierung: Ihr weiterer Weg zu sicheren und benutzungsfreundlichen Medizinprodukten